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Wenn der Teamgeist schneller ist als die Stoppuhr

In der Leichtathletikarena Eisenstadt wurde wieder einmal eindrucksvoll bewiesen: Sport verbindet – und zwar schneller als so mancher 100-Meter-Lauf!

Beim Special-Olympics-Bewerb gingen zahlreiche Schülerinnen und Schüler der ASO Oberpullendorf an den Start. Ob Laufen, Springen oder Werfen – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten bei den verschiedenen Bewerben vollen Einsatz und meisterten ihre Aufgaben mit Bravour. Von Nervosität war wenig zu spüren, dafür umso mehr Motivation, Begeisterung und sportlicher Ehrgeiz.

Ein besonderer Höhepunkt war die 4 x 100-Meter-Staffel. Hier gingen Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam an den Start. Das Team der ASO Oberpullendorf bekam dabei Verstärkung von engagierten Mädchen aus der Mittelschule Oberpullendorf. Gemeinsam wurde gelaufen, übergeben, mitgefiebert und angefeuert. Und spätestens bei diesem Bewerb war klar: Eine Staffel funktioniert nur, wenn alle gemeinsam in die gleiche Richtung laufen – unabhängig davon, wer welchen Hintergrund oder welche Fähigkeiten mitbringt.

Für alle Beteiligten war dieser Sporttag eine wertvolle Erfahrung. Er zeigte eindrucksvoll, dass Inklusion nicht nur ein Wort für Konzepte, Projekte und schöne Folder ist, sondern im gemeinsamen Tun ganz selbstverständlich funktionieren kann.

Ein besonderer Dank gilt daher den Schülerinnen der Mittelschule Oberpullendorf, die sich bereit erklärt haben, gemeinsam mit den Jugendlichen der ASO an den Start zu gehen. Sie haben eindrucksvoll bewiesen, dass Inklusion auch im Sport keine Grenzen kennt.





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