An unserer Schule hieß es kürzlich: „Bitte einmal lächeln – aber diesmal ganz ohne Filter!“ Für die Schülerinnen und Schüler der Fachbereiche Gesundheit, Schönheit & Soziales sowie Handel & Büro stand nämlich ein ganz besonderer Workshop auf dem Stundenplan: REAL ME – empowered & resilient – the real me needs no filter.
Im Rahmen des Bildungsprojekts von FEMININA – Frauengesundheit im Burgenland in Kooperation mit der Pädagogische Hochschule Burgenland beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage: Wie viel „echt“ steckt eigentlich noch hinter perfekt bearbeiteten Social-Media-Bildern? Schnell wurde klar: Zwischen Filtern, Beauty-Apps und „perfekten“ Online-Auftritten liegen oft Welten.
Mit viel Humor, spannenden Diskussionen und überraschenden Erkenntnissen wurde analysiert, wie digitale Schönheitsideale entstehen und warum man sich vom „Instagram-Gesicht Nummer 47“ nicht verrückt machen lassen sollte. Denn am Ende zählt nicht der perfekte Filter, sondern Persönlichkeit, Selbstbewusstsein und ein gutes Gefühl im eigenen Körper.
Besonders kreativ wurde es beim praktischen Teil des Workshops bei dem beeindruckende und sehr persönliche Collagen zum Thema REAL ME entstanden. Die Ergebnisse konnten sich jedenfalls sehen lassen: bunt, ehrlich, kreativ und vor allem absolut ungefiltert.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, dass wahre Schönheit nichts mit perfekten Bildern zu tun hat – sondern damit, sich selbst so anzunehmen, wie man ist. Oder wie man an der PTS Oberpullendorf jetzt vielleicht sagen würde: Der beste Filter ist immer noch Selbstvertrauen.
