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„Hinschauen statt wegsehen: Was Armut wirklich bedeutet“

Der Workshop zum Thema Armut bot einen tiefgehenden Einblick in ein gesellschaftliches Problem mit vielen Facetten. Im Zentrum standen die Fragen: Was bedeutet Armut? Wer ist betroffen? Und wie gelingt es Menschen, trotz schwieriger Umstände zu (über)leben?

Die Expertin der Caritas erklärte den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen, dass Armut mehr ist als Geldmangel. Sie hat zu tun mit fehlenden Chancen, sozialer Ausgrenzung und hat viele Ursachen. Im Prinzip kann Armut jeden Menschen treffen.

Im Workshop wurden die oft unsichtbaren Strategien von Betroffenen beleuchtet: das genaue Haushalten mit knappen Mitteln, der Verzicht auf Freizeit oder medizinische Leistungen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Vorurteilen, denen armutsbetroffene Menschen begegnen. Aussagen wie „Die sind selbst schuld“ oder „Die wollen nicht arbeiten“ wurden kritisch hinterfragt. Durch persönliche Geschichten wurde klar: Armut hat viele Gesichter und ist oft unsichtbar.

Der Workshop machte deutlich, wie wichtig es ist, bei Armut aktiv hinzusehen und solidarisch zu handeln.





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